DEVK-Neukundenquote für automatische Elementarschadendeckung erreicht jetzt erfolgreich 67 Prozent

0

Ein verpflichtender Elementarschutz in der Wohngebäudeversicherung erfreut sich in Deutschland wachsender Zustimmung: Laut Civey-Umfrage im Auftrag der DEVK befürworten 62 Prozent ein solches Gesetz, nur 25 Prozent sind dagegen. Die DEVK hat bereits 2011 ein Opt-out-Modell implementiert, bei dem Elementarschäden automatisch versichert sind, sofern Versicherte nicht aktiv widersprechen. GDV und Regierungskoalition haben in ihrem Koalitionsvertrag eine Pflichtversicherung gegen Hochwasser, Starkregen und Erdrutsch vorgesehen, um Hausbesitzer ausreichend zu schützen.

Freiwillige Zusatzdeckung bleibt Lücke, Pflichtlösung soll bald Schutzlücken schließen

Die Kombination aus tauendem Schnee und ansteigenden Wasserständen zwingt die Politik zur Diskussion über einen verbindlichen Hochwasserschutz. Im Koalitionsvertrag haben die Regierungsparteien eine Pflichtversicherung gegen Elementarschäden für Wohngebäude beschlossen, doch konkrete Gesetzestexte und Einführungstermine sind noch nicht verfügbar. Nach einer repräsentativen Civey-Umfrage im DEVK-Auftrag sprechen sich 62% der Deutschen für eine Pflichtversicherung aus und nur 25% dagegen. Unter Immobilieneigentümern beträgt die Zustimmung sogar 72%. Gesetzliche Feinabstimmungen sind noch in Arbeit.

Opt-out-Regelung verhindert böses Erwachen bei schweren Elementarschäden für Versicherte

Grundlegende Tarife in der Wohngebäudeversicherung decken vorwiegend Schäden durch Sturm und Hagel ab; sie bieten jedoch keinen Schutz bei Überschwemmungen, Erdbeben oder Lawinen. Wer sich auch gegen diese Gefahren wappnen möchte, benötigt eine zusätzliche Elementarschadendeckung. Einer aktuellen DEVK-Erhebung zufolge haben 71 Prozent der Grundstücksbesitzer diesen Baustein in ihre Verträge integriert, doch meldet der GDV für das Jahr 2024 lediglich einen Deckungsanteil von 57 Prozent. Dieses Defizit stellt ein Sicherheitsrisiko dar.

Hausbesitzer warten auf Details zu verpflichtender Elementarschadendeckung durch Bundesregierung

Der im Koalitionsvertrag verankerte verpflichtende Elementarschutz in der Wohngebäudeversicherung soll flächendeckend greifen und Hausbesitzer automatisch vor existenziellen Risiken durch Naturkatastrophen wie Hochwasser, Starkregen und Erdrutsch schützen. Auf unsere kleine Anfrage der Grünen-Fraktion hin lieferte die Bundesregierung nur eine vage Auskunft: Ein Opt-out-Modell werde erwogen, jedoch fehle es nach wie vor an bindenden Zeitplänen, detaillierten Abwahlregeln und einem festen Inkrafttretensdatum.

Opt-out-Modell bei DEVK erhöht Elementarschutzquote nachhaltig deutlich über Branchenniveau

Die DEVK wendet seit dem Jahr 2011 ein Verfahren an, bei dem in jede neu abgeschlossene Wohngebäudeversicherung automatisch die Elementardeckung integriert wird, sofern die Kundschaft ihn nicht aktiv abwählt. Vorstand Dr. Michael Zons betont, dass auf diese Weise schwer kalkulierbare finanzielle Risiken bei Naturereignissen wie Überschwemmungen, Starkregen oder Lawinen deutlich reduziert und ein unangenehmes Erwachen im Schadenfall effektiv verhindert wird. Die dabei erzielte Quote von 67 Prozent liegt über Branchenschnitt.

14 Prozent der Immobilienbesitzer ignorieren trotzdem Elementarschutz bei Wohngebäudeversicherung

Aus einer repräsentativen Umfrage geht hervor, dass über 27 Prozent der Befragten in Deutschland auf eine Elementarschäden-Police verzichten. 41 Prozent dieser Gruppe begründen dies mit dem Eindruck, ihr Wohnort sei vor Überflutungen und Erdrutschen sicher. 32 Prozent legen die Verantwortung für Absicherung allein beim Immobilienbesitzer. Folglich sind rund 14 Prozent aller Hausbesitzer und Wohnungseigentümer unversichert und tragen das volle Risiko möglicher Naturkatastrophen. Ein fehlender Elementarschutz führt im Ernstfall zu Kosten

Expertenpapier empfiehlt verknüpfte Maßnahmen aus Prävention, Planung und Versicherungsschutz

Der GDV unterstreicht in seinem Positionspapier die Notwendigkeit eines ganzheitlichen Elementarschutzes, der staatliche Maßnahmen zur Hochwasserprävention, nachhaltige Bauleitplanung und neutrale Risikobewertungen verbindet, um Kaskadeneffekte bei Naturereignissen zu vermeiden. Die DEVK trägt aktiv bei, indem sie umfassende Klimadaten auswertet, Eigentümer fachkundig zu Deckungsgrenzen berät und Bonusanreize für höhere Kapazitäten beim Elementarschutz implementiert. Das Dokument, veröffentlicht im Dezember 2025, erläutert anschaulich Umsetzungsstufen und bietet einen realisierbaren Maßnahmenkatalog. Mit gesetzlicher Übersicht zu Zuständigkeiten.

Abstimmungsergebnisse zeigen breite Unterstützung für verpflichtenden Elementarschutz in Deutschland

Die verbindliche Elementarschadenabsicherung in Wohngebäudeversicherungen schafft finanzielle Stabilität und verhindert Notlagen nach Naturkatastrophen wie Überschwemmungen, Erdbeben oder Starkregen. Eigentümer profitieren von einer flächendeckenden Deckung, die automatisch greift, wenn das Opt-out-Modell der DEVK nicht deaktiviert wird. Jetzt sind präzise gesetzliche Vorgaben im Koalitionsvertrag erforderlich, ergänzt durch ein abgestimmtes Gesamtkonzept zur Prävention, staatlichen Risikobewertung und verantwortungsvoller Bauplanung. So lässt sich breite gesellschaftliche Akzeptanz erzielen und die Umsetzung nachhaltig sichern schnell flächendeckend gewährleisten.

Lassen Sie eine Antwort hier