Brasilien lieferte 2024 mit 516?000 Tonnen über 41 Prozent

0

Die Preisentwicklung für Bohnenkaffee liegt mit einer Zunahme von 12,2 Prozent seit April 2024 deutlich über der allgemeinen Inflationsrate von 2,1 Prozent. Auch im Vergleich zu Nahrungsmitteln insgesamt (+2,8 Prozent) fällt die Kaffeeteuerung erheblich aus. Langfristig betrug der Preisanstieg seit April 2021 über 30 Prozent. Faktoren sind unter anderem steigende Erzeugerpreise, erhöhte Importkosten und widerstandsfähige Konsumentennachfrage, die das Wachstum des Kaffeemarktes stützen. Preissprünge wirken sich direkt auf aktuelle Verkaufsstrategien aus.

Kaffeebohnenpreis-Anstieg übertrifft allgemeine Verbraucherpreissteigerung deutlich um rund zehn Prozentpunkte

Nach Angaben des Statistischen Bundesamts stiegen die Verbraucherpreise für handelsüblichen Bohnenkaffee im Einzelhandel im April 2025 um 12,2 Prozent gegenüber April 2024. Im gleichen Zeitraum verteuerten sich Nahrungsmittel um 2,8 Prozent und das allgemeine Preisniveau um 2,1 Prozent. Betrachtet man den Zeitraum von April 2021 bis April 2025, erhöhten sich die Preise für Bohnenkaffee um 31,2 Prozent, nahezu gleichauf mit Nahrungsmitteln (+31,4 Prozent) und deutlich über der Gesamtinflation (+18,8 Prozent).

Entkoffeinierter Kaffee im April gegenüber Vorjahr 35,8 Prozent teurer

Die internationale Preisanalyse zeigt, dass ungeröstete Kaffeebohnen im April 2025 um 53,1 Prozent teurer importiert wurden als im Vorjahr – ein wesentlicher Treiber der Kostenstruktur. Amerika lieferte Rohkaffee, dessen Preis um 61,8 Prozent stieg, Asien und weitere Produzenten erhöhten Preise um 43,8 Prozent, Afrika um 23,2 Prozent. Parallel verteuerten sich entkoffeinierte und geröstete Bohnen um 35,8 Prozent. Seit April 2021 summiert sich die Indexsteigerung auf 147,4 Prozent und unterstreicht Marktvolatilität.

Produzenten drücken Preise: Röstkaffeeerzeugungspreise steigen im Trend anhaltend stark

Laut Erzeugerdaten stiegen im April 2025 gegenüber April 2024 die Preise für Röstkaffee deutlich: Nicht entkoffeinierter Röstkaffee verteuerte sich um 43,3 Prozent, während entkoffeinierter Röstkaffee um 45,2 Prozent teurer wurde. Im Zeitraum April 2021 bis April 2025 erhöhten sich die Erzeugerpreise um 86,1 Prozent für nicht entkoffeinierten und um 78,7 Prozent für entkoffeinierten Röstkaffee. Diese dynamischen Preisbewegungen wirken sich auf Beschaffung und Kalkulation aus und bedingen angepasste Einkaufsstrategien strategisch dringend.

Roh- und Röstkaffeeimporte 2024 14,1 Prozent über Vorjahr gestiegen

Im zurückliegenden Kalenderjahr 2024 wurden nach Deutschland insgesamt 1,25 Millionen Tonnen Kaffee importiert, roh und geröstet eingeschlossen. Damit stiegen die Einfuhren im Vergleich zu 2023 (1,09 Millionen Tonnen) um 14,1 Prozent. Eine Langfristanalyse seit 2015 belegt darüber hinaus, dass das Importvolumen von 1,16 auf 1,25 Millionen Tonnen gewachsen ist, was einem kumulierten Zuwachs von 7,9 Prozent entspricht und eine steigende Bezugstendenz signalisiert. Dieses Wachstum verdeutlicht die Relevanz Deutschlands als Kaffeeumschlagsplatz.

Brasiliens Marktanteil 2024 beträgt insgesamt 41,4 Prozent des Kaffeebedarfs

Der deutsche Kaffeemarkt basierte 2024 maßgeblich auf Importen aus Brasilien, das mit 516.000 Tonnen einen Anteil von 41,4 Prozent verzeichnete. Mit deutlichem Abstand folgte Vietnam mit 202.000 Tonnen (16,2 Prozent). Honduras steuerte 68.000 Tonnen bei, was 5,5 Prozent entsprach, und Kolumbien lieferte 53.000 Tonnen oder 4,3 Prozent. Kleine Beiträge von jeweils rund vier Prozent kamen von Uganda, Italien und Peru. Diese Aufteilung demonstriert wesentliche Abhängigkeiten und Diversifizierungsstrategien im globalen Kaffeehandel.

Erzeugerpreise für Röstkaffee steigen zweistellig, Verbraucher spüren deutliche Belastung

Die Statistiken des Bundesamts weisen darauf hin, dass die Kombination aus globalen Ernteeinbußen durch Extremwetter und starken Preissprüngen bei Einfahrten und Erzeugungskosten die Preise für Kaffeespezialitäten deutlich erhöht. Das macht hochwertige Bohnen zu einem seltenen Schnäppchen und zwingt Verbraucher, ihr Budget anzupassen. Gleich bleibt jedoch die Auswahl an unterschiedlichen Röststufen und Anbauländern, sodass Kaffeetrinker weiterhin vielfältige Aromaprofile probieren können und unverändert von Geschmack und Qualität profitieren. ohne Kaufverzicht. Genussgarantie. Bleibt.

Lassen Sie eine Antwort hier